Side view of typical gas heated WSP floatation furnace
Rückseitige Ansicht einer Beizanlage mit Spülen

Beizanlagen: Beizen von NE-Metallen, beispielsweise mit Schwefelsäure

Üblicherweise wird Schwefelsäure als Beizmittel in Beizanlagen für NE-Metalle verwendet. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, nutzt WSP eine Sprühbeize. Das Band wird über eine Vielzahl von Düsen mit Beizmittel beaufschlagt. Die Abtragsleistung einer Sprühbeize ist aus dem folgenden Grund höher als die einer Schwallbeize:

  • Aufgrund der kinetischen Energie des Sprühstrahls wird kontinuierlich frische Säure direkt auf das Metallband aufgebracht (unabhängig von der Bandgeschwindigkeit).
  • Diese Energie unterstützt zusätzlich den Abtrag von Oxiden (z.B. für Messing).

Auch im Bereich der Entfettung und des Spülens in Bandanlagen haben sich Sprühmittel aus diesem Grund durchgesetzt. Die Abtragsleistung kann außerdem mittels der Temperatur beeinflusst werden. Auf Wunsch statten wir Ihre Beize mit einer elektrischen Beheizung aus. Gegen die Sprühbeize spricht einzig die Verwendung von zusätzlichen Oxidationsmitteln, wie z.B. Wasserstoffperoxid. Ein hoher Verbrauch kann den Prozess unwirtschaftlich machen. In solchen Fällen bietet WSP Ihnen eine effiziente Lösung mit dem Einsatz einer Tauchbeizanlage.